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Fehler in der Zurück in die Zukunft-Trilogie:
Doc Browns Vorstellung von der Zeit ist linear. Er zeigt dies im zweiten Teil der Filmreihe an einer Tafel. Somit würde sich seine Zeitmaschine auf einer Art "Strang" fortbewegen.
Der Fehler der Filme liegt darin, daß Biff, nachdem
er vom Jahr 2015 aus in die Vergangenheit reiste, zwar, wie
Marty im ersten Teil, in die Zukunft zurückkehren kann,
doch, nachdem er in der Vergangenheit seinem jüngeren Ich den
Almanach gegeben hatte, nur in eine veränderte Zukunft reisen
konnte - und zwar in eine, die sich die sich aus dem
veränderten 1955 weiterentwickelt hat.
So kann er im Jahr 2015 die Zeitmaschine nicht im selben Zeitstrang
zurücklassen, von welchem er abreiste. Auch können die
beiden anderen, Doc Brown und Marty McFly, sollten
sie doch zu ihrer Zeitmaschine gelangen, dann in ein für den
Zuschauer verändertes 1985 gelangen, doch wüßten
sie dann nicht, daß es verändert worden ist, genau wie
Martys Vater am Ende des ersten Teils nicht weiß,
daß seine Zeit verändert wurde, und Biff
eigentlich sein Widersacher ist.
Der entscheidene Aspekt ist nun, daß dann zwar der
Kinobesucher, nicht aber die beiden Zeitreisenden überrascht
sein würden, wenn sie in das Jahr 1985 zurückkehrten.
Erst die Entdeckung des Griffstücks von Biffs
Krückstock, den er im Wagen verloren hatte, hätte sie -
nach sehr komplizierten Denkanstößen - darauf bringen
können, daß etwas an dem ursprünglichen Zeitstrang
verändert wurde.
Nur ist dann die Frage, ob Marty überhaupt mit Doc
Brown befreundet wäre - und wenn, wann dann die erste
Zeitreise stattgefunden hat, ist Marty doch zum Zeitpunkt
der Neuankunft aus 2015 im Jahre 1985 in der Schweiz auf einem
Internat.
Und da dies einen Tag nach der Ankunft aus dem Jahr 1955 ist,
welcher auch den Abreisetermin darstellt, ist es fraglich, ob
Marty zu diesem Zeitpunkt in das Jahr 1955 reisen konnte.
Aber selbst wenn es so wäre, hätte er nicht nur seine
Eltern zusammenführen müssen, sondern wäre aus
eigenem Interesse sicherlich anders gegen den damals jungen
Biff vorgegangen, ohne von der Existenz des Almanachs zu
wissen.
Dies könnte man noch eine Weile fortführen, doch ich
denke, ich kann es mir ersparen.
Interessant wäre es nun, herauszufinden, ob es eine Möglichkeit gibt, eine Modellvorstellung zu entwickeln, die den Filmablauf, so wie er gezeigt wird, zuläßt, auch wenn dann Doc Brown nichts von der Technik seiner Erfindung verstehen würde.
Die Zeit ist dann kein Strang, sondern ein Feld, sozusagen aus unendlich vielen Strängen, und man kann mit der Zeitmaschine sowohl nach vorne und zurück, als auch auf den einzelnen Strägen hin und her reisen. Da Doc Brown jedoch immer nur die Zielzeit eingibt, nicht aber den Zielstrang, scheint der Wagen einem Zufallsprinzip zu folgen, wobei er allerdings eine gewisse Neigung zu seinem Entwickler zu haben scheint, da er, auch bei dessen Abwesenheit, bei Biffs Reise, wieder in den Strang zurückkehrt, den er verlassen hat, und nicht wie zu erwarten in dem Zeitstrang bleibt, von dem aus er 1955 gestartet ist. Allerdings wechselt der Wagen dann doch wieder in diesen Strang, und landet mit seinen beiden Passagieren in einem veränderten 1985.
Diese Vorstellung verdeutlicht, wie komplex die Zeitmodelle sein können, wollte man tatsächlich in ihnen reisen. Doch sollte man sich im Klaren sein, daß die physikalische Wirklichkeit wiederum anders aussieht.